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Konzert "Al Andaluz Project"

Altes Kranwerk
24.10.2015 -  20.30 h
Obolus 20,-/12,- €

Kartenreservierung per mail:
info@kranwerk.com

Webseite der Band:
http://www.alandaluzproject.de/

presseSolatge3"Al Andaluz Projekt" ist ein einzigartiges interkulturelles Konzept, welches nicht besser die politischen Absichten des Abendlandes widerzuspiegeln vermag. Al Andaluz bedeutet "Land des Lichtes" und bringt die mittelalterliche Kultur der iberischen Halbinsel in unsere Zeit. Es gab in Europa Augenblicke da lebten christliche, muslimische und jüdische Kulturen eng friedlich beieinander, welch visionärer Rückblick in die Zukunft. Die deutsche Gruppe "Estampie" und die spanische Gruppe "L' ham de Foc" entschlossen sich, ein Zusammenwirken mit den arabischen Musikern Iman Kandousi und Aziz Samsaoui zu arrangieren. Die gemeinschaftliche Spielfreude einerseits, die individuelle solistische Exzellenz anderseits, ergänzen sich zu einer beispiellosen Dynamik des Zusammenspiels der Kulturen.

Die Musiker (Quelle: http://www.alandaluzproject.de/musiker.php):

1998 begann Mara Aranda, die sich seit ihrer Jugend als Komponistin und Sängerin traditioneller und alter Musik widmet, zusammen mit Efrén López als 'L'ham de Foc“ neue musikalische Bereiche zu erforschen. Ihre erste CD “U” wurde sogleich von der Presse gefeiert. Nach Studien in Kreta entstand das zweite Album “Cancó deDona i Home”. Ihre jüngstes und zugleich letzte Veröffentlichung “Cor de Porc” stand wochenlang an der Spitze der World‐Music‐Charts. Seitdem ist sie mit ihrem Soloprojet: Solatge erfolgreich.

Sigi Hausen studierte Gesang in Salzburg und München. Die Spezialistin für mittelalterliche Vokalmusik wirkte bei zahlreichen Theaterproduktionen und Performances mit, u.a. Grenzgänge im Gasteig (München) oder im Prinzregententheater (München). Sie ist Sängerin des Mittelalter-Ensembles Estampie und Gründungsmitglied des Trios "Lux et Umbra". Seit 1993  ist sie außerdem Leadsängerin bei der Mittelalter-Avantgardepopgruppe QNTAL.

alandaluz3Iman al Kandousi, geboren 1984 in Tetuan (Marokko) stammt aus einer Familie, die seit langem der traditionellen marokkanischen Musik verbunden ist. Im Alter von 10 Jahren begann sie ihre Studien des andalusischen Gesangs und der Ud am Konservatorium von Tetuan. In den letzten Jahren war sie vornehmlich als Solistin auf verschiedenen Festivals andalusischer Musik zu hören und gewann den für andalusische Musik wichtigsten Gesangswettbewerb “Nujum wa nujum” (Stern der Sterne).

Michael Popp studierte in Salzburg unter anderem bei Nikolaus Harnoncourt. Der Multiinstrumentalist und Spezialist für historische Aufführungspraxis arbeitet auch als Komponist von Bühnenmusik und Livemusiker in Theaterproduktionen und Performances, u.a. an den Münchner Kammerspielen, am Wiener Burgtheater und am Münchner Prinzregententheater. Auch er ist Mitglied von Estampie und der Mittelalter-Avantgardepopgruppe QNTAL.

Ernst Schwindl ist Gründungsmitglied von Estampie und Spezialist für Drehleier und historische Tastenintrumente.  Er wirkte  bei diversen Theaterproduktionen und Einspielungen von Mittelalter-Crossover-Projekten wie QNTAL oder 11.000 Jungfrauen mit. An der Drehleier beschäftigt er sich neben Mittelaltermusik auch mit barocker Kammermusik.

Aziz Samsaoui, geboren in Marrakesch, studierte Ud und Violine am Konservatorium für Andalusische Musik in Tetuan. Er wirkt derzeit neben seiner Karriere als Solokünstler bei verschiedenen Ensembles mit. Aziz beherrscht ein weites Spektrum von Stilen und spielt mit sounterschiedlichen Gruppen wie Aman Aman (mittelalterliche sefardische Musik), Ana Revertente y Anda‐Ara (Flamenco) oder Massim y Al‐Tarab (Andalusische Musik).

Sascha Gotowtschikow studierte klassisches Schlagwerk in München sowie Ethnic Percussion in New York. Er spielte dort u.a. mit Jaco Pastorius und Max Roach. Neben seiner Tätigkeit als Schlagzeuger an den Münchner Kammerspielen komponiert er auch Theatermusik. Er ist Percussionist bei den Formationen Estampie, EBU International Big Band, Jazz Composers Orchestra und Klaus Doldingers Passport.

salamDas Projekt bekam 2012 zum größten europäischen Folkfestival dem TFF-Rudolstadt den deutschen Weltmusikpreis "Globale-Ruth" als großartige Auszeichnung verliehen:

  "Auch das Al Andaluz Projekt ist auf alte Lieder spezialisiert: Das Münchner Alte Musik Ensemble Estampie hat sich dafür mit Musikern der spanischen Gruppe L’Ham de Fóc zusammen getan. Sie lassen das einst maurisch regierte Spanien, das bekannt war für religiöse Toleranz, als drei wichtige Kulturen moslemischer, jüdischer und christlicher Ausprägung sich noch friedlich begegneten, im 21. Jahrhundert neu aufleben. Dafür bekommt das Projekt die Globale RUTH 2012."  Quelle: http://www.weltmusikpreis.de/id-2012.html