Altes Kranwerk Naunhof
Freitag, 17. März 2017
20.30 Uhr

Konzert- & Liederabend
mit "Susanne Grütz & Hubertus Schmidt" & dem "Duo Sonnenschirm"

Kostenbeitrag für Kunst & Kultur, Installation und baulichen Erhalt des Kranwerkes:
Ermäßigte (Schüler/Stud.) 12,- Euro  -  Normal 18,- Euro

Kartenvorbestellung: info@kranwerk.com

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Duo Sonnenschirm

“Hell scheint die Sonne und leicht ist unser Schritt”. In dieser Zeit der Not und des gleißenden Lichtes entstand das "Duo Sonnenschirm". Das spektrale photometrische Strahlungsäquivalent des menschlichen Auges bei Tageslicht, insbesondere bei Rotlichtverschiebung, ward Grund des Beschattungsmythos. Doch Zeit und Raum kollabierten und nunmehr ziehen am Horizont mächtige dunkeldeutsche Haufenwolken auf. Entbehrt sich bei zunehmender Nachtaktivität, die einstmals bitternötige Beschattung durch das Duo Sonnenschirm? Nur wer sich den brachialromantischen Devotionalien des Duos Beckert/Wolff entzieht, kann hinterher behaupten von nichts gewusst zu haben.

Immer noch gewitzt fröhliche Parodien auf das Leben im goldenen Käfig. "Geboren am gedeckten Tisch" hat nichts von seiner Aktualität und seiner Dilemmata verloren. Wer das Duo schon kennt, weiß wovon ich rede. Wem es bisher nicht vergönnt war die Beiden zu erleben, sollte diesen Konzertabend nutzen, denn die Herren machen sich zunehmend rar in der Kulturlandschaft. Und weil das Duo schon lange keine “neue” CD hervorbrachte, werdet ihr unerhörte Lieder vom Zeitgeist vernehmen.

 

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Susanne Grütz & Hubertus Schmidt

Anlässlich des Bühnenjubiläums von Susanne Grütz gab sich nach längerer Abstinenz vor einem Jahr das legendäre Chanson-Duo die Ehre ihr neues Programms vorzustellen. Im „Cafe Knax“, dem Treffpunkt des Lebens, bringt das Duo Grütz/Schmidt mit Songs und Sketchen all jene Typen, die Sie aus dem scheinbar so normalen Alltag kennen, auf die Bühne – die lustig-heiteren, skurrilen, makabren, deftigen, nachdenklichen und natürlich frivolen. Lassen Sie sich entführen in eine Welt, die nur auf den ersten Blick verrückt erscheint und in der Sie sich doch sehr bald selbst entdecken werden. Das Duo, das in der deutschen Chansonlandschaft Maßstäbe setzte, wurde auch von vielen Kollegen geschätzt. Gisela Steineckert z.B. sagte: „Chanson ist eigentlich ,Zicke‘ ans Klavier gelehnt, …. Nun, da kommen zwei daher und brechen mit neuen Inhalten das klassische Einerlei, …da lehnt nichts mehr, da prickelt und provoziert was.“ Jürgen B. Wolff (Duo Sonnenschirm) schrieb: „heiter, frivol, skurril, makaber, deftig und komödiantisch, das sind die Vokabeln, die zum Basiswortschatz jeder Grütz-Schmidt-Rezension gehörten.“

 

 

Das Chansonduo Grütz/Schmidt sind „Etwas reifer im Geiste“.

Susanne-Gruetz-und-Hubertus-Schmidt_ Foto_LVZ_

                                                                                                                                       Foto LVZ
 Auszug Interview LVZ Jan. 2016:
Die Arrangements und die Art der Interpretation sorgen für neue Inhalte. Wir brechen die Stücke auf. Ironie und Nonsens wird seinen Platz haben. Früher waren die Markenzeichen Frivolität und Satire. Bleibt es dabei? Ja, natürlich. Hinzu kommt jetzt die besagte Ironie und eine Portion Zynismus. Die Texte sind vielleicht nicht so derb wie früher, doch wir nehmen nicht mehr alles so ernst. Ist das der entscheidende Unterschied zu früheren Produktionen? Es gibt noch mehr: Erstmals haben wir eine richtige Regie an unserer Seite. Wilfried Keindorf hat das damals sporadisch übernommen, nun macht das durchgängig Simone Danaylowa. Und das funktioniert wunderbar und ermöglicht uns, mehr aus unseren Inhalten und unseren Fähigkeiten heraus zu holen."