Instrumentenbau und Lernworkshops
Stefan Pietschmann

MITTELALTER-DUDELSACK

GAITA

TROMMELBAU

JONGLAGE

(MITTELALTER) DUDELSACK:

Kursbeginn

Kursgebühr
80,- Euro  (+25,- Euro Güntzel-Leihsack)

Dudelsäcke_kl02
Voraussetzungen:
Anfängerkurs: nach Möglichkeit eigenes Instrument, auch Schalmei! –Leihinstrumente stehen bei Vorabsprache zur Verfügung! Notenkenntnisse nicht zwingend erforderlich. Von Vorteil sind geringe musikalische Vorkenntnisse, Flöte zum Beispiel.
(Nicht funktionierende eigene Instrumente können in diesem Kurs nur bedingt gangbar gemacht werden.)

Inhalt:
der Kurs wird je nach Fertigkeiten der Teilnehmer gestaffelt.

Für Anfänger, womöglich sogar ohne eigenes Instrument, gibt es Einführung in Funktion und Wirkungsweise des Dudelsackes. Es kann ausprobiert werden, wie es sich anfühlt ein solches Instrument zu spielen. Fehler werden korrigiert, Tipps gegeben. Wir befassen uns nachhaltig mit dem Einrichten und Hören des Borduntons. Je nach Talent wird eventuell an einem Stück gearbeitet, welches dann gemeinsam geprobt werden kann.

Für Fortgeschrittene gibt es Tipps und die Beantwortung konkreter Fragen zu Pflege und Einrichten des Instrumentes, es wird an Spieltechniken und Melodie-Verzierungen gearbeitet, und es können gemeinsam Melodien einstudiert werden.

Form:
für 5-10 Spieler. Es können Leihinstrumente des Meisterbauer Jens Güntzel zur Verfügung gestellt werden. Die Leihgebür wird mit den Kursgebühren festgelegt. Übrigens - wer sich einen Dudelsack zulegen will: über den Kurs können auch Güntzel-Instrumente empfohlen  werden!

GAITA:

Voraussetzungen: eigenes Instrument.

Inhalt:
Die Gaita ist ein relativ einfach zu spielendes Instrument
in Dur, mit welchem zwar nicht unbedingt die typischen
Mittelalter-Lieder, aber dafür viele andere schöne Melodien
gespielt werden können. Selbst Kinder können mit diesem
Instrument bald erste Erfolge verbuchen.

In Spanien ist dieser Dudelsack enorm verbreitet, die Instrumente
sind technisch gut ausgereift, pflegeleicht und zu einem
erschwinglichen Preis zu bekommen.

Wenn sich einige Gaita-Spieler zusammenfinden, wäre es
schön sich dieser Tradition gemeinsam zu widmen und
zusammen schöne Stücke zu erarbeiten, wenn Interesse
geweckt würde, wäre es möglich Instrumente zu besorgen,
und aus einem anfänglichen Grundlagen-Unterricht würden
sicher bald hörbare Ergebnisse entstehen.

Stefan Pietschmann (Jahrgang 1970) ist seit 1993 selbständig als Musiker und Instrumentenbauer tätig. Er kommt aus Görlitz und lebt seit 2000 auf einem Dorf zwischen LPZ und DD. Seit 1989 beschäftigt er sich mit mittelalterlichen Blas- und Schlaginstrumenten.

Mitglied der Gruppen Fraemorius, Tritonus, Lausefinger,
Rhiannon, und seit 2000 SCHARLATAN.

Details unter www.scharlatan.info
und bei
www.myspace.com/salimschalimo

TROMMELBAU:
Kursbeginn
12.9. Einstiegstag   11./12.10. Fortführung
Kursgebühr
280,- bis 430,- Euro je nach Größe

Davoul_klDer Kurs richtet sich an Leute, die schon immer gerne eine Trommel bauen wollten oder ihre Trommel neu bespannen oder nachspannen wollen und dabei Hilfe in Anspruch nehmen möchten.

INHALT:
1: Ihr habt eine seilgespannte Trommel, Djembe, Landsknechttrommel oder Davoul, die ihr nachspannen oder neu bespannen wollt? In diesem Kurs könnt ihr das mit meiner Hilfe tun. Ich habe mich seit vielen Jahren mit dem Trommelbau befasst und stelle Davouls her, habe aber auch schon Djemben gebaut und gespannt. Je nach Zustand eurer Trommeln muß eventuell vorher ein neues Fell besorgt werden. Ebenso muß geprüft werden, ob das Spannseil noch einmal verwendet werden kann.

2: Seit einigen Jahren baue ich meine eigene Art von Davouls, die bei mir individuell bestellt werden können. Hier hat man Gelegenheit, seine eigene Davoul selbst in der Endmontage fertig zu stellen. Die einzelnen Elemente wie Korpus und Spannringe werde ich vorfertigen. In diesen Trommeln werden handelsübliche Plastikfelle eingesetzt.

FORM:
Anzahl etwa maximal 6 Trommeln. Je nach Teilnehmerwünschen werden  Trommeln gebaut oder mitgebrachte Instrumente bespannt.

Djembe_kl
Stefan Pietschmann: Seit 1989 baut er Trommeln, zum Beispiel
Djembes aus ganzen Baumstämmen, bespannt mit Hirschfell aus den Wäldern um Görlitz. Später ging er dazu über, mit Plastikfellen zu arbeiten, weil diese ein praktischeres Arbeiten auf der Bühne ermöglichen.


Viele Bands Deutschlandweit spielen
eine von ihm gebaute Davoul-Trommel.

JONGLAGE

Kursbeginn

Kursgebühr
40,- € normal/16,- € Kinder
 

Angebot:
Wer Jonglieren lernen möchte, wird hier hilfreiche Tipps erhalten, es werden Fehler korrigiert und neue Tricks vermittelt. Partnerjonglage/Passing kann ebenso praktiziert werden. Ich arbeite mit Bällen und Keulen. Wenn ich noch andere Dozenten zu einem Zusammenschluß bewegen kann, könnten auch Diabolo, Devilsticks oder Akrobatik angeboten werden. Ich habe einige Bälle und Keulen zum Leihen da, aber es sollten auch die eigenen Wurfobjekte mitgebracht werden.

Voraussetzungen:
Ausser Spaß an der Sache ist nicht viel nötig. Wenn ihr eigene Bälle oder Keulen habt, bringt diese bitte mit.Wer Jonglieren lernen möchte, wird hier hilfreiche Tipps erhalten, es wird an Fehlern korrigiert

Inhalt:
Jonglage lernen und üben mit Bällen und Keulen, eigene Wurfobjekte von Vorteil, aber auch Leihobjekte verfügbar.

Konzept:
Pro Dozent etwa 4-10 Teilnehmer. Alter etwa ab 10, aber keineswegs nur für Kinder zu empfehlen! Es wird eine lockere Atmosphäre angestrebt, wo jeder auch seine Kenntnisse an die Anderen Teilnehmer weitergeben kann.

Jonglage_kl

STEFAN PIETSCHMANN

Geboren 1970 in Görlitz, erlernte die Jonglage erst mit 18 Jahren und hat seitdem kontinuierlich weiter daran gearbeitet, und sich immer wieder von Lehrern wie Allan Blim oder auf  Tournee durch Frankreich weiterhelfen lassen. Er betreibt die Jonglage nur nebenbei, denn die Musik ist seine Hauptbeschäftigung.  Durch die Arbeit an Schulen oder mit dem Publikum auf den Märkten zwischen den Auftritten hat er einige Erfahrung im Vermitteln der Techniken.